Rahmenbedingungen

Standort und Ausstattung
Die Tagesstätte ist integriert in das Gesamtkonzept der Bildungsstätte St. Wolfgang. Die gemeinsame Nutzung von Schul- und Fachräumen, der Turnhalle und des Schwimmbades sowie der Therapieräume ist daher selbstverständlich. Für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen wird in ausreichendem Maße geeignetes, altersgemäßes und bedarfsgerechtes Förder-, Beschäftigungs- und Spielmaterial vorgehalten. Freiflächen und Spielplätze stehen für ausgleichende Aktivitäten sowie sportliche Betätigungen zur Verfügung.
Außenstellen der Tagesstätte befinden sich zum einen im Gebäude der Grundschule St. Peter und zum anderen in der Grund- sowie Mittelschule in Ittling. Hier werden Kinder gefördert und betreut, welche in Form von Partnerklassen unterrichtet werden.

Personal
Für die Arbeit in der Tagesstätten setzen wir erfahrene, innovative Fach- und Hilfskräfte ein:

  • Diplom Pädagogen/in
  • Diplom Sozialpädagogen/in
  • Heilpädagogen/in
  • Erzieher/in
  • Heilerziehungspfleger/in
  • Kinderpfleger/in
  • Heilerziehungspflegehelfer/in
  • Sozialbetreuer/in
  • Krankenschwester bzw. Kinderkrankenschwester
  • SPS 2
  • Jahrespraktikanten/in zur Heilerziehungspflege
  • FSJ
  • BFD

Öffnungszeiten
Die Betreuungszeit der Tagesstätte umfasst die unterrichtsfreie Zeit am Nachmittag. Montag bis Donnerstag beginnt die Tagesstätte zwischen 11.25 Uhr und 12.55 Uhr und endet jeweils um 16.00 Uhr, am Freitag von 12.10 Uhr bis 15.00 Uhr.
Schließtage richten sich in der Regel nach dem bayerischen Ferienkalender.

Tagesstättenverlängerungen / Öffnungszeiten in den Ferien
Auch während der üblichen Schulferien bietet die Tagesstätte ihre Dienste an, sogenannte Tagesstättenverlängerungen. Die Übersicht über angebotene Maßnahmen wird in der Regel im November anhand eines Elternbriefes bekannt gegeben. Mittlerweile hat sich eine feste Regelmäßigkeit ergeben, so dass in den Herbstferien sowie in den Faschingsferien meist eine Tagesfahrt stattfindet, die Osterferien für eine Reiterwoche außer Haus mit mindestens 4 Übernachtungen verplant sind, in den Pfingstferien in eine Jugendherberge bzw. behinderten gerechtes Ferienhaus gefahren wird und im August schließlich vor Ort 5 Tage geöffnet ist.

Aufnahmeverfahren
Die Eltern melden in der Regel ihr Kind bei der Aufnahme in das FZgE zugleich mit einem extra Anmeldeblatt für die Tagesstätte mit an. Der Erstkontakt zu den Eltern erfolgt meist über die Einrichtungsleitung. Beim Aufnahmegespräch beinhaltet somit Informationen über Schule oder SVE und Tagesstätte, die enge Zusammenarbeit mit der Schule beginnt bereits hier.
Die Anmeldung für die Tagesstätte gilt in der Regel für ein Schuljahr und die gesamte Schulwoche, gewünschte Veränderungen für das folgende Schuljahr müssen rechtzeitig (3 monatige Kündigungsfrist) schriftlich beantragt werden.

Betreuungskosten/ Kostenträger
Auf Antrag der Eltern (Sozialhilfeantrag für das Kind) sowie Anmeldung über die Einrichtung übernimmt der Bezirk im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (SGB XII § 53) die Kosten für die Betreuung des behinderten Kindes in der Tagesstätte. Im Regelfall haben die Eltern einen Eigenanteil, sie sogenannte „häusliche Ersparnis“ von derzeit 26,85 € monatlich zu tragen. Der Betrag ist direkt mit dem Bezirk abzurechnen.
Für Tagesstättenverlängerungen wird von der Tagesstätte ein Eigenanteil der Eltern verlangt, welcher an die Einrichtung zu entrichten ist. Sollte Verhinderungspflege genehmigt sein, können sich die Eltern einen Teil des Unkostenbeitrages von der Krankenkasse erstatten lassen.

Besprechungsstrukturen
Teambesprechungen finden wöchentlich statt. Hier wird gruppenintern bzw. gruppenübergreifend Organisatorisches besprochen, aber auch das weitere pädagogische Vorgehen erörtert.

Elternarbeit
Die vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit mit den Sorgeberechtigten ist unabdingbare Voraussetzung. Die Elternarbeit findet in der Regel in Absprache und Kooperation mit den Lehrkräften statt. Folgende Formen der Elternarbeit sind vorgesehen:

  • Mitteilungsheft (kurzer schriftlicher Austausch der wichtigsten Informationen)
  • Elterngespräche (gegenseitige Information und Beratung)
  • Elternabende (u.a. thematische Elternabende)
  • Elternbriefe (Einrichtungsleitung, Schule, Tagesstätte)
  • Feste und Feiern
  • Öffentliche Informationsveranstaltungen

Darüber hinaus steht die Tagesstättenleitung bei Bedarf hilfreich bei der Bewältigung von Formalitäten zur Seite. So unterstützt sie die Eltern beim Ausfüllen der Sozialhilfeanträge, hilft bei der Beantragung des Schwerstbehindertenausweises oder Pflegestufe. Selbstverständlich steht diese auch beratend zur Seite.

Qualitätsmanagement
Die Tagesstätte ist eingebunden in das Qualitätsmanagementsystem der Bildungsstätte St. Wolfgang. In regelmäßigen Sitzungen des Qualitätsarbeitskreises der Tagesstätte erarbeiten Mitarbeiterinnen aus den Gruppenteams und der Therapie zusammen mit der Tagesstättenleitung, der Mitarbeiterin im gruppenübergreifenden Dienst und der QM Beauftragten erforderliche Regelungen für die bestehenden Arbeitsprozesse des Alltags der Tagesstätte. Des Weiteren bemühen sie sich um laufende Aktualisierung.